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Liebe Leserinnen und Leser,
Das Jahr neigt sich langsam aber stetig dem Ende zu. Die
Tage werden kürzer, die Nächte länger. Auch die
Temperaturen werden für unseren Körper merkbar kälter. Oft
denken wir etwas wehmütig an den schönen Sommer zurück.
Aber ist es nicht gerade der Herbst, der mit seinen warmen
Farben eine wohltuende Wirkung auf unsere Seele hat?
Auch unser Leben ist immer wieder den wechselnden
Jahreszeiten unterworfen. Einmal ist es Frühling, das nächste
mal gibt es einen richtigen Wintereinbruch und plötzlich
stehen wir mitten im farbenfrohen Herbst oder unter der
brütenden Sonne. Gerade in all diesen Veränderungen,
können wir uns auf unseren Herrn verlassen, der uns darin
unterstützt, jedem Wechsel etwas Positives abzugewinnen.
Er will uns helfen die Schönheit der einzelnen Jahreszeiten
zu sehen: vom Erwachen der Natur im Frühling bis zum
Knistern des Schnees im Winter.
Bin ich bereit diese Veränderungen zu durchlaufen und
andere daran Teil haben zu lassen? Oder behalte ich alles
für mich?
Ich hoffe, dass wir gemeinsam die vier Jahreszeiten in
unserer Gemeinde leben und teilen können. Begonnen mit
der Wahl im Herbst.
Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser steht, der Frucht
trägt jedes Jahr und dessen Blätter nie verwelken. Was er
sich vornimmt, das gelingt. Psalm 1,3
Markus Ellenberger
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Gemeinderat - Gemeindeverwaltung
Wie jede Führung eines Betriebes ist auch die Führung einer
Gemeinde darauf angewiesen, dass jemand bestimmt, was wann
und wie erledigt werden muss. Hier ist es der Gemeinderat, der auf
strategischer Ebene beschliesst, welche Aufgaben neben dem
durch Anliegen der Gemeindebürger, des Kantons oder des Bundes
fremdbestimmten Alltagsgeschäft angepackt werden sollen.
Eingebracht werden diese Geschäfte von den einzelnen
Ressortchefs, zum Teil auf Antrag der ihnen zugeteilten
Kommissionen.
Natürlich könnten alle diese Aufgaben ohne die Mitarbeitenden in
den vier Abteilungen der Gemeindeverwaltung gar nicht bewältigt
werden. Die Bauabteilung mit der Liegenschaftsverwaltung ist da
besonders gefragt, unterstützt sie doch drei verschiedene Ressorts.
Kein Wunder, dass hier nebst dem Lernenden sechs Personen
ihren Arbeitsplatz haben und so die zweitgrösste Abteilung bilden.
In der Regel führen die acht Gemeinderäte (ohne Präsidium) je
eine Kommission mit Ausnahme des Ressort Soziales. Hier sind
inzwischen vier Kommissionen angesiedelt worden. Neben den
ursprünglichsten Aufgaben der Vormundschafts- und
Sozialhilfekommission wird von Jugendproblemen über
Integrationsaufgaben bis zu Altersanliegen alles behandelt. Jeder
Gemeinderat ist zusätzlich Delegierter - manchmal auch
Vorstandsmitglied - in verschiedensten Verbänden, so gehört das
Mitwirken im Stiftungsrat des Alterszentrum und die Aufgabe als
Delegierter im Betreuungs- und Pflegezentrum Oberdiessbach ins
Ressort, Spitex, ZAK und weitere soziale Institutionen kommen
dazu.
Darum ist es nicht verwunderlich, dass der Regionale Sozialdienst
die grösste Abteilung bildet. Sie betreut die Sozialhilfe und das
Vormundschaftswesen für fünfzehn Gemeinden, deshalb hat sie
auch am meisten Mitarbeitende. Neun Sozialarbeitende mit 550
Stellenprozenten werden durch den Abteilungsleiter und fünf
weiteren Personen im Administrativbereich unterstützt. Wie in
jeder Abteilung wird auch hier ein Lernender ausgebildet, diese
wechseln jeweils nach einem Jahr die Abteilung, um sich ein
möglichst breitgefächertes Wissen anzueignen. Die Wirtschaftslage
wirkt sich auch auf die Sozialhilfefälle aus, aus diesem Grund
müssen Stellen in beiden Bereichen aufgestockt werden, was
natürlich auch Platzbedarf nach sich zieht.
Obwohl das Gemeindehaus erst im Frühling 2003 bezogen worden
ist – eben bevor der Regionale Sozialdienst einzog – platzt es
bereits aus allen Nähten.
Da der jetzige Abteilungsleiter Urs Liechti im Sommer 2010 in den
wohlverdienten Ruhestand tritt, habe ich mich entschlossen, noch
einmal zu kandidieren um den Übergang begleiten zu können. Sich
in das sehr umfangreiche Ressort einzuarbeiten ist für einen
Neuling auch ohne diese zusätzliche Belastung nicht ganz einfach.
Für Ihre Unterstützung danke ich ganz herzlich.
Annelies Lehmann
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Gemeinderatswahlen 2009
Die letzte Seite zeigt sich in diesem Brief anders als gewohnt.
Die bevorstehenden Wahlen drücken nicht nur unserem Brief
den Stempel auf, sondern prägen aus politischer Sicht die
Monate Oktober und November. Am 29. November sind wir
wie gewohnt aufgerufen, nach vier Jahren, den Gemeinderat
neu zu wählen. Völlig neu ist die Situation, dass auch für das
Gemeindepräsidium eine Gegenkandidatin zum amtierenden
Gemeindepräsidenten, Peter Moser, zur Wahl antritt. Frau
Ursula Burkhalter Buri, Pflegefachfrau und frühere Spitex-
Leiterin in Konolfingen, ist die Ehefrau von Christian Buri, Biohof
im Winkel. An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung
vom 11. September haben wir einstimmig, mit einer
Enthaltung, beschlossen, diese Kandidatur zu unterstützen.
Dieser Beschluss kam nach eingehender Prüfung von
Argumenten für und gegen eine Kampfkandidatur zustande.
Wir sind eine der drei kleinen Parteien neben der SVP und
erachten es als richtig, dass auch der Gemeindepräsident
sich erstmals einer Herausforderung um das Gemeindepräsidium
stellt. Ebenso wichtig, wenn nicht sogar von noch
grösserer Bedeutung, ist für uns der Weiterbestand der
aktuellen Parteizusammensetzung im Gemeinderat. Die SVP
strebt aber mit der dritten Liste ganz klar einen Sitzgewinn
auf Kosten der drei kleinen Parteien an.
Wir bitten alsoebenso dringend wie herzlich um Unterstützung bei den
bevorstehenden Wahlen, am besten durch Einlegen einer
unveränderten EVP-Liste.
Im weiteren laden wir herzlich ein zu den bevorstehenden
Anlässen. Die beiliegenden Handzettel orientieren über alle
Details. Wir freuen uns auf Ihr Dabei-Sein. Auch dies ist eine
Form der Unterstützung der EVP-Anliegen.
Danke für alles Mit –Beten –Denken und –Arbeiten
Fritz Niederhauser, Präsident EVP Konolfingen





