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Liebe Leserinnen und Leser,
Die EVP steht vor einer neuen Herausforderung. Die Grossratsund
Regierungsratswahlen stehen bevor. Es ist hier nicht der
Platz für politische Analysen.
Aber jedenfalls ist es ein Kampf um jede Stimme.
Aussage des Propheten Jeremia durch den Kopf gegangen, der
den Verbannten in Babylon im Auftrag Gottes gesagt hat:
„Seid um das Wohl der Städte besorgt, in die ich euch verbannt
habe, und betet für sie! Denn wenn es ihnen gut geht, dann
geht es auch euch gut.“
Wir wählen im neuen Wahlkreis Mittelland Süd, und die nachstehend vorgestellten Kandidaten Wohl dieser Region einzusetzen. Die EVP tritt in diesem Wahlkreis mit drei Listen an. Andreas Flückiger, Roland Tschan
und Roland Zimmermann kandidieren auf der Stammliste.
Marc-André Perrin kandidiert auf der Liste EVPplus. Bitte lesen
Sie ihre Portraits. Es sind Männer, die mit beiden Füssen auf
dem Boden stehen – eben dort, wo Gott sie hingeführt hat –
und mit dem Herz sind sie im Evangelium verwurzelt.
Wir erinnern auch daran, dass Patrick Gsteiger, Perrefitte, Jura
und Marc Jost, Thun, für den Regierungsrat kandidieren.
Erstmals werden für die Regierungsratswahlen nicht
vorgedruckte Wahlzettel versandt. Bitte geben Sie diesen
bewährten Männern Ihre Stimme.
Wir danken für Ihr Beten und Ihre aktive Beteilung an diesem
für unseren Kanton wichtigen Wahlgang.
Fritz Niederhauser
Seite 2 / Res Flückiger
Grossratswahlen - ein Privileg für die Wähler!
Zunehmend wird mir bewusst, welche Privilegien wir mit
unserem schweizerischen Wahlsystem haben. Verschiedene
Parteien mit unterschiedlichen Programmen stehen miteinander
im Wettbewerb. Die Wahlberechtigten können echt auswählen
und mitbestimmen. Dies sollten wir unbedingt besser nutzen.
Warum stelle ich mich mit Jahrgang 1948 nochmals zur Wahl?
Die EVP vertritt eine Linie, die ich gerne unterstütze. Und bin
ich mal anderer Meinung, besteht kein Parteistimmzwang und
ich werde nicht ausgegrenzt.
Die Wahl-Spielregeln sind ziemlich klar: Zuerst braucht es viele
Parteistimmen, damit ein Grossratssitz überhaupt gewonnen
werden kann. Wenn genügend Stimmen zusammenkommen,
macht die Person das Rennen, die innerhalb des Wahlkreises
am meisten Stimmen erhalten hat. Dabei ist klar, dass eine
grosse Zahl von Kandidierenden „nur Wasserträger“ sind. Da
bin ich gerne dabei und hoffe einen grossen Kübel voll Stimmen
beizutragen, damit wir den EVP Sitz im Wahlkreis Mittelland
Süd halten können. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!
Und, vergesst auf keinen Fall wählen zu gehen!
Res Flückiger, Kand.-Nr. 01.07.4
Seite 3 / Roland Zimmermann
Wer will denn da gewählt werden? Hier möchte ich mich kurz
vorstellen:
Ich bin in Adelboden aufgewachsen. Das begann schon vor
mehr als 37 Jahren. Nach der Schule absolvierte ich eine Lehre
als Bahnbetriebsdisponent bei der SBB. Nach der Lehre
arbeitete ich auf mehreren Bahnhöfen und genoss
verschiedene Auslandaufenthalte. Später arbeitete ich in einem
anderen Bereich, der Informatik. Mit weiteren Ausbildungen als
Wirtschaftsinformatiker (eidg. diplomierter Informatiker) konnte
ich mir dazu das Rüstzeug holen. Heute arbeite ich im Bereich
Abrechnung des Personenverkehrs in Bern, also immer noch
bei der SBB. Dort kümmere ich mich um die Vertretung der
Abrechnung in Informatik-Projekten und betreue unsere
eigenen Systeme.
Ich freue mich sehr, Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
Meine Frau und die 3 Kinder sind mir sehr wichtig. Seit ein paar
Jahren wohnen wir in Oberhünigen. Zeit, um mal wieder zu
zügeln: ab Sommer werden wir in Mirchel zuhause sein.
Meistens bleibt mir nicht mehr viel Zeit für Hobbys. Sport ist ja
auch bereits mit dem Arbeitsweg per Velo von Oberhünigen
nach Zäziwil oder Konolfingen an den Bahnhof abgedeckt. Oder
mindestens mit dem Heimweg am Abend! Das musizieren im
Posaunenchor Zäziwil darf aber trotzdem nicht fehlen. Auch die
Mitarbeit im Evangelischen Gemeinschaftswerk ist eine
Aufgabe, die ich gerne wahrnehme.
Wieso will ich denn gewählt werden?
Ich interessiere mich seit meiner Schulzeit für die Politik. Nach
meinem Verständnis regelt die Politik das Zusammenleben der
verschiedenen Menschen. Da ist es wichtig, dass alle
Bevölkerungsgruppen einbezogen werden. Nur so können
Lösungen gefunden werden, welche nicht nur einer
Interessengruppe dienen, sondern ausgewogen und fair sind.
Ich denke, es ist wichtig, auf einer christlichen Grundlage
solche Lösungen zu finden. Gerne bringe ich meine
Erfahrungen und Meinungen dazu ein.
Vielen Dank wenn Sie mir ihre Stimme geben!
Roland Zimmermann, Kand.-Nr. 01.20.1
Seite 4 / Marc- André Perrin
45 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei Töchtern (4 und 6), seit
1999 in Gysenstein wohnhaft. Hausmann und Sozialarbeiter in
80%-prozentiger Anstellung, Ausbildung als Primarlehrer,
Sozialpädagoge, Management-Ausbildung.
Ich bin in Biel aufgewachsen und absolvierte dort die
Lehrerausbildung. Danach übte ich die verschiedensten
beruflichen Tätigkeiten aus: Nebst verschiedenen Anstellungen
als Lehrer arbeitete ich auf dem Bau, in der Landwirtschaft, in
der Industrie, im Verkauf, als Übersetzer, um ab 2001 gut acht
Jahre im Kinderheim Sonnhalde in Münsingen zu verbringen.
Im Sommer 2009 wechselte ich zum Sozialdienst der Stadt Biel
im Ressort „Materielle Grundsicherung“.
Als passionierter Vater geniesse ich das Vorrecht, ein- bis
zweimal in der Woche Hausmann zu sein und wertvolle Zeit mit
den Kindern zu verbringen, wobei haushalterische Aufgaben
genauso auf mich warten.
Ausserberuflich konnte ich unter anderen während elf Jahre
(1994 – 2005) eine Arbeit unter und mit Afrikanern in Europa
und Westafrika im Rahmen einer Laienbewegung innerhalb der
Landeskirche in Bern mitprägen. Seit der Geburt der Kinder und
auf Grund einer Weiterbildung haben sich die freizeitlichen
Beschäftigungen stark beruhigt. Es bleiben das
Coaching/Mentoring von Jugendlichen und gelegentliche
Übersetzer- und Dolmetscherarbeiten.
Als Quereinsteiger in der Politik sehe ich mein Engagement in
den Bereichen soziale Integration und Förderung der KMU
Die soziale Integration zeigt sich einerseits in einer
familienfreundlichen Marktwirtschaft. Ich möchte mich dafür
einsetzen, dass sich Familien wahlweise für eine familieninterne
oder –externe Kinderbetreuung entscheiden können,
verbunden mit Krippenplätzen und Kindertagesbetreuung für
alle, oder entsprechende Familienzulagen. Parallel dazu
müssen die Rahmenbedingungen für die Tätigkeit der KMU
gestärkt werden, denn diese stellen ein wesentlicher Teil des
Rückgrates der Schweizer Wirtschaft dar.
Soziale Integration beginnt bei Jugendlichen mit der
ungehinderten Möglichkeit, eine Berufsbildung zu absolvieren.
Die heutigen Rahmenbedingungen im Kanton Bern (Case
Management, Coachingangebote, Zusammenarbeit zwischen
Gemeinden, Kanton und Privatwirtschaft) sollten verstärkt
werden.
Auch Ausländer, besonders aber Familien mit Kleinkindern,
sollen unbürokratisch niederschwellige Angebote in den
Bereichen Sprache, Kinderbetreuung, Erziehung, Schweizer
Kultur und Frühförderung Mutter/Kind besuchen können.
Ich schaue ungezwungen und bescheiden in die Wahl hinein,
denn es gibt viele gute und erfahrenere Kandidaten als mich.
Ich wünsche vor Allem der EVP durch meine Person einige
Stimmen mehr bei den bevorstehenden Wahlen.
Kand.-Nr. 03.14.0
Seite 5 / Roland Tschan
Aufgewachsen im Berner-Jura, bin ich gleich nach der
Schule in die Deutschschweiz gekommen.
Nach meiner Erst-Ausbildung als Landwirt, habe ich noch den
Beruf als Metzger erlernt.
Beruflich bin ich als Chauffeur angestellt, als Hauptbetätigung
führe ich mit meiner Frau "die biohof metzg" in Oberthal.
Ich geniesse in meinem Leben meine Familie, die Natur, und
mit Christen unterwegs zu sein.
Warum lasse ich mich auf die Liste der EVP stellen ?
Jede Stimme zählt, mir liegen die christlichen Werte sehr am
Herzen, und ich denke, wenn jemand JESUS auch in der Politik
mitreden lässt
die EVP!!!
Roland Tschan wohnhaft in Oberthal, verheiratet, 3 Kinder.
Kand.-Nr. 01.18.0
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Termine / Informationen
Ortspartei
12. März Hauptversammlung im Kirchgemeindehaus Konolfingen,
Beginn 18.30 Uhr mit Suppe und Wurst,
19.15 Uhr statuarischer Teil,
20.30 Uhr Bericht von Frau Ruth Ruef über ihre ersten
Erfahrungen und Zielsetzungen als Beauftragte für Altersfragen.
27. Mai Vorstandssitzung
18.-20. Juni Teilnahme am Inselifest Konolfingen, mit der
Blue-Cocktailbar (Fachstelle für Suchtprävention Blaues Kreuz Bern), die attraktive alkoholfreie Getränke anbietet.
14. August Bräteln in der neuen Anlage bei der ehemaligen Fischzucht. Beginn bereits am Nachmittag. Kinder, Eltern und Grosseltern sind jetzt schon herzlich eingeladen.
Kantonalpartei www.evp-be.ch
28. März Grossrats- und Regierungsratswahlen
EVP Schweiz www.evppev.ch
20. März Delegiertenversammlung in Moutier








