EVP Brief 03-2019 / November 2019

Ein Schöpfungsgedanke in unsere Gesellschaft

Im Schöpfungsbericht der Bibel lesen wir (1.Mose 1,27-28):

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan …

Wir staunen, welche Würde und Gaben Gott mit seinem Bild den Menschen eingeprägt und zugeteilt hat, in Herz (Gewissen, Verantwortung), Seele (Verstand, Wille, Gefühl) und Leib als Mann und Frau, die eins werden. Er nimmt sie hinein in die Schöpfung, segnet sie und gibt ihnen den Auftrag, sich zu mehren und die Erde zu verwalten. Jesus bestätigt diese Schöpfungsordnung von Mann und Frau (Mt. 19,6): So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!

Zwar hat das Hören der Menschen auf den Durcheinanderwerfer Satan der Menschheit bis heute viel Not und Elend gebracht.

Doch mit seiner Vollmacht und Gottheit, als Licht und Retter der Welt legt uns Jesus Christus den Segen und die Würde Gottes ganz neu in die Herzen, wenn wir uns ihm öffnen und anvertrauen.

Lasst uns Gott danken für die Fülle von guten Gaben, die wir in unserem Land geniessen dürfen. Lasst uns ihn bitten um Erneuerung in Ehen und Familien, wo Verachtung, Neid, böse Worte und Unterdrückung das Bild Gottes zerstören wollen. Lasst uns Leid tragen, wo selbst der Schöpfer keinen Ehrenplatz findet in den Herzen und wo durch die Proklamation der «Ehe für alle» die Schöpfungsordnung niedergetreten wird. Lasst uns Verunsicherte in ihrer geschlechtlichen Ausrichtung ermutigen, zu dem zu stehen, wie Gott sie gebildet hat, damit ihre Persönlichkeit nicht gespalten wird. Lasst uns dem vertrauen, der uns so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn für uns dahingab.

Ruedi Geissbühler

Schulraumplanung bleibt weiter blockiert

Gegen den denkbar knappen Ausgang (990 Ja gegen 987 Nein) der Urnenabstimmung vom 25. November 2018 bezüglich Schulraumplanung Konolfingen waren bekanntlich verschiedene Beschwerden eingegangen. Nachdem der Regierungsstatthalter diese in allen Punkten abgewiesen hatte, zogen die unterlegenen Parteien ihre Beschwerde ans Verwaltungsgericht weiter, wobei sie sich dabei nur noch auf ihre Forderung einer Nachzählung beschränkten.

Nach über sieben Monaten Wartezeit liegt jetzt der Verwaltungsgerichtsentscheid vor: Zuständig für den erstinstanzlichen Entscheid sei eigentlich das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) und nicht der Regierungsstatthalter. Wegen dieses Formfehlers hat das Verwaltungsgericht die ursprüngliche Abstimmungsbeschwerde nun zur Beurteilung an das AGR weitergeleitet.

Bestätigt das AGR den Entscheid des Regierungsstatthalters, können die Beschwerdeführenden wieder ans Verwaltungsgericht gelangen und weiter bis ans Bundesgericht ziehen. Da aber der Gemeinderat Konolfingen einen möglichst raschen Entscheid wünscht, ist eine Nachzählung wahrscheinlich der schnellste Weg zum Baustart der Schullandschaft Stalden. Schritte in diese Richtung werden vom Gemeinderat momentan geprüft. Zieht sich der Prozess nämlich noch weiter in die Länge, wird die Schule Konolfingen in absehbarer Zeit ein Platzproblem bekommen.

Hansjörg Kurt, Gemeinderat

EVP erobert dritten Sitz im NR

Der Coup ist perfekt: Der EVP gelingt es, einen dritten National-ratssitz im Aargau zu erobern. Neu wird Lilian Studer, Wettingen für die EVP in den Nationalrat einziehen. Zudem verteidigt die EVP ihre beiden Nationalratssitze von Marianne Streiff im Kanton Bern und Nik Gugger im Kanton Zürich.

Das neue Parlament wird den ersten Analysen der Wahlresultate zufolge «grüner» politisieren. «Das kommt uns entgegen. Der Schöpfung Sorge zu tragen, sprich ein aktiver Umwelt- und Klimaschutz, gehört von Anfang an zur politischen DNA unserer 100-jährigen Partei», so Nationalrat Nik Gugger.

Erstmalig in ihrer 100-jährigen Geschichte war die EVP in 16 Kantonen angetreten (2015: 12). Sie erzielte national einen Wähleranteil von 2,2 Prozent (+0,3%). Das Resultat in Konolfingen ist noch erfreulicher, hier erzielte die EVP einen Wähleranteil von 7,4 %, wovon 1 Prozent von der Jungen EVP stammt. Die EVP Schweiz dankt ihren Wählerinnen und Wäh-lern herzlich für das Vertrauen.

Medienmitteilung, EVP Schweiz